Was ist ein Trauma?

4 Arten von Trauma:

 

Typ 1:  kurzfristige Ereignisse, die eine emotionale Schockreaktion hervorrufen

Typ 2: wiederholte oder langanhaltende schmerzhafte Ereignisse

Typ 3: entsteht durch langfristige emotionale Vernachlässigung und unsicherer Bindung in früher Kindheit (Entwicklungstrauma)

Typ 4: vorgeburtliches Trauma
 

 

 

Die Entstehung eines Traumas

 

Um ein Trauma aus der Tiefe verstehen zu können, ist es von Vorteil zu erkennen, dass wir nicht unser Körper sind, sondern als bewusste „Wesen“ hier auf der Erde einen Körper haben.

 

Egal welche Art von Trauma wir nehmen, es geht immer um Todesangst, die der Mensch in dem Moment erlebt.

Bei einem Autounfall (Typ1) kann es durch die enorme Wucht des Aufpralls dazu kommen, dass der Körper durch die physikalischen Kräfte zu schnell in eine Richtung geschleudert wird, sodass der Emotionalkörper nicht hinterherkommt. Manche Betroffene berichten auch, dass sie den Unfall kurz beobachten konnten. Dieses Herausschleudern ist in dem Moment überlebensnotwendig. 

 

Das Trauma entsteht, wenn der Emotionalkörper nicht zu 100% wieder integriert wurde. 

 

Um den extremen Schmerz von Folter oder Missbrauch (Typ2) überleben zu können, koppelt der Mensch Teile des Emotionalkörpers (Persönlichkeitsanteile) ab. Das passiert entweder durch Eintauchen in eine Traumwelt oder das komplette sich selbst Aufgeben bis zur Gefühllosigkeit. 

 

Bei Typ 1 und Typ 2 führt der extreme körperliche Schmerz zur Abspaltung des Emotionalkörpers. (Es sind immer nur Teile, die abgespalten werden.)

 

Bei einem Entwicklungstrauma verhält es sich etwas anders. Ein Kind, das keine emotionale Basis durch Vernachlässigung und fehlende elterliche Bindung erfährt, hat nicht die Möglichkeit seinen Emotionalkörper komplett zu integrieren. Ohne Halt kämpft das Kind ums Überleben. Der Schmerz, den es erfährt, verhindert zusätzlich die Integration des Emotionalkörpers.

 

Das vorgeburtliche Trauma Typ 4 entsteht, wenn der Fötus Stress, Sauerstoffmangel, den Verlust eines Zwillings oder eine traumatische Geburt erlebt. Und auch hier verhält es sich so, dass durch den Schmerz Teile des Emotionalkörpers abgespaltet werden.

 

Das Thema ist weit gefächert. Es gibt viele Graustufen und ich bin mir sich, dass jeder Mensch mindestens ein traumatisches Erlebnis erfahren hat.

 

 

 

Wie erkennst du auf der Gefühlsebene, dass du ein oder mehrere traumatische Erfahrungen gesammelt hast? 

  • Enge kann ein Zeichen von unbewusster Todesangst sein
  • Unangemessene Wutausbrüche können ebenso Anzeichen sein
  • Innere Leere ist ein Zeichen, dass du Persönlichkeitsanteile von dir abgespalten hast

 

 Mögliche Folgen eines Traumas:

  • Angst vor Nähe
  • Sich an Menschen (Partner(in) klammern
  • Angst vorm Alleinsein
  • Zwanghaftes Streben nach Erfolg und Anerkennung
  • Rastlosigkeit bis hin zur Erschöpfung
  • Sich im Leben nicht angekommen fühlen
  • Fehlender innerer Halt
  • Ständig wechselnde Partnerschaften (privat, beruflich) u.s.w

Die Erfahrung eines Traumas kannst du nicht rückgängig machen. Du kannst aber all deine abgespaltenen Persönlichkeitsanteile wieder zurückholen und somit den Umgang mit dem Erlebten und mit dir selbst verbessern.

 

 

 

 

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.